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Infrarot Spiegelheizung: Die Infrarotheizung mit Spiegel für Bad, Esszimmer und Hobbyraum


Infrarot Spiegelheizung im Badezimmer

*Eine Infrarot Spiegelheizung im Badezimmer. | Bildquelle: amazon*


Eine Infrarot Spiegelheizung vereint drei Vorteile in Ihrem Badezimmer:

Sie sorgt sehr schnell für wohlige Wärme, nimmt keinen Platz weg und bietet klare Sicht, wenn andere Spiegel beschlagen.

Infrarot Spiegelheizungen sind ideal als Zusatzheizung, können aber auch als Hauptheizung eingesetzt werden. Und das nicht nur im Bad, sondern auch in anderen Räumen.

Welche weiteren Vorteile Infrarotheizungen bringen und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel.

Infrarot Spiegelheizungen mit und ohne Rahmen

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Vorteile eine Spiegel Infrarotheizung

Heizen mit Infrarotstrahlung hat den großen Vorteil, dass die Wärme innerhalb weniger Minuten zu spüren ist. Zudem fühlt sich die Raumtemperatur durch die Strahlungswärme um einige Grad wärmer an, als sie eigentlich ist.

Besonders in Räumen, die nicht den ganzen Tag genutzt werden, kommt dieser Vorteil zum Tragen. Fast niemand steigt gerne aus einer warmen Dusche in ein kaltes Badezimmer oder isst gern in einem schlecht geheizten Esszimmer. Aber den ganzen Tag die Heizung auf hoher Stufe laufen zu lassen, nur um eine Stunde am Abend zusammen im Esszimmer mit der Familie am Tisch zu sitzen, ist unwirtschaftlich. Gleiches gilt für den Hobbyraum und ganz besonders für das Badezimmer.

Eine gut positionierte Infrarot Spiegelheizung am Esstisch oder über dem Waschbecken lässt Sie die Wärme ohne lange Vorlaufzeit spüren. Die meisten Infrarotspiegel erreichen ihre volle Heizkraft innerhalt von ca. zehn Minuten.

Im Badezimmer sollte die Raumtemperatur etwas höher liegen als in anderen Räumen, damit es Sie nach dem Duschen oder beim Zähneputzen nicht fröstelt. Warme Luft kann zudem die beim Duschen und Baden entstehende Luftfeuchtigkeit besser aufnehmen als kalte. Ist die Luft zu kalt, schlägt sich die Feuchtigkeit an Wänden und Gegenständen nieder. Der Spiegel beschlägt und es droht Schimmel, wenn die feuchten Wände nicht wieder gut durchtrocknen.

Im Bad ist eine Heizung ideal, die nach dem Einschalten schnell Wärme liefert, nicht lange vorheizen muss und die Wände erwärmt. Bonuspunkte gibt es, wenn der Heizkörper besonders unauffällig ist und nicht viel Platz vom zumeist kleinen Bad wegnimmt. Und der Knaller wäre es, wenn nach dem Duschen der Spiegel nicht beschlagen wäre. All das bietet eine Infrarot Spiegelheizung.

Wenn Sie sich am Morgen oder Abend beim Zähneputzen, Schminken oder Rasieren vor den Infrarotspiegel stellen, treffen die Infrarotstrahlen direkt auf Ihren Körper. Infrarotwärme wird allgemein als sehr angenehm empfunden. Infrarotstrahlen fühlen sich auf der Haut wie Sonnenstrahlen an. Sie kennen Infrarotlampen vielleicht aus der Physiotherapie, wo Infrarotstrahlung eingesetzt wird, um Verspannungen zu lösen und die Durchblutung anzuregen.

Wenn Sie gerne in einem kalten Zimmer schlagen, sich aber gerne morgens im Warmen ankleiden, ist eine große Infrarot Spiegelheizung ideal für Ihr Schlafzimmer. In der Nacht lassen Sie die Infrarotheizung ausgeschaltet und haben es dank der Infrarotstrahlen trotzdem am Morgen ohne lange Anlaufzeit beim Ankleiden vor dem Spiegel schön warm. Wenn Sie sich angezogen haben, schalten Sie die Heizung einfach wieder aus, um nicht unnötig Strom zu verbrauchen.

Heizspiegel sind sehr praktisch als Zusatzheizung und ideal für die Übergangszeit. Wenn Ihre Zentralheizung im Herbst oder Frühjahr noch nicht oder nicht mehr angeschaltet ist, Sie es aber morgens und abends schön warm haben wollen, schalten Sie einfach Ihre Infrarotheizung an.

Auch in der kalten Diele oder in Räumen, in denen die Installation eines herkömmlichen Heizkörpers nicht möglich ist, verrichten Spiegelheizungen gute Dienste. Durch ihre schlanke Bauweise fallen sie kaum auf und nehmen nur sehr wenig Platz weg. Das Heizpaneel ist hinter dem Spiegel versteckt und sehr flach. Eine Spiegelheizung steht bei weitem nicht so weit von der Wand ab wie ein normaler Heizkörper.

Funktionsweise einer Infrarot Spiegelheizung

Spiegel Infrarotheizungen erwärmen nicht die Luft, sondern all das, worauf die Infrarotstrahlen treffen. Hängen Sie die Spiegelheizung gegenüber einer Wand auf, so erwärmen die Strahlen die Wand. Diese gibt die Wärme wiederum langsam und gleichmäßig an den Raum ab. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Heizkörper, der die Luft im Raum erwärmt, hat das den Vorteil, dass die Wärme nicht direkt wieder flöten geht, wenn Sie mal für kurze Zeit das Fenster öffnen.

Hängen Ihre Handtücher an der der Spiegelheizung gegenüberliegenden Wand im Bad, wärmen die Infrarotstrahlen Ihre Handtücher vor, während Sie unter der Dusche stehen oder ein entspannendes Bad nehmen.

Achten Sie bei der Installation einer Infrarot Spiegelheizung darauf, den Infrarotspiegel nicht gegenüber einem Fenster aufzuhängen. In diesem Falle träfen die Infrarotstrahlen auf die Fensterscheibe und Sie heizen quasi für draußen mit. Am besten hängen Sie das Gerät gegenüber einer Außenwand auf. Außenwände geben mehr Kälte an den Raum ab. An den tendenziell kälteren Außenwänden sammelt sich leichter Kondenswasser. Diese Feuchtigkeit auf und in den Wänden kann zu Schimmelbildung führen. Treffen die Infrarotstrahlen einer Spiegelheizung auf eine solche Wand, wird diese aufgewärmt und kann besser trocknen.

Funktionsweise einer Spiegel Infrarotheizung vs. einer Konvektionsheizung

*Funktionsweise einer Spiegel Infrarotheizung (oben) vs. einer Konvektionsheizung (unten). | Bildquelle: amazon*

Beachten Sie dabei, dass Infrarotstrahlen vom Heizpaneel aus ca. drei Meter weit abstrahlen. Die Wand, an der Sie die Infrarot Spiegelheizung aufhängen, darf also nur maximal drei Meter von der gegenüberliegenden Außenwand entfernt sein, die Sie aufheizen möchten. Sind Ihre Wände zu weit auseinander, können Sie die Spiegelheizung als zweitbeste Lösung auch direkt an der Außenwand befestigt werden. Infrarotheizungen geben bauartbedingt auch etwas Wärme nach hinten ab. So bekommt die Außenwand immerhin etwas Wärme ab, wenngleich die Temperatur auf der Rückseite der Spiegelheizung punktueller und geringer ist als an der Vorderseite.

Die Abstrahlweite von drei Metern sollten Sie auch im Hinterkopf behalten, wenn Sie ein sehr großes Zimmer ausschließlich mit Spiegelheizungen heizen möchten. Da die Luft nicht wie bei einer Konvektionsheizung umgewälzt wird, können in großen Zimmern Kältezonen an Stellen im Raum entstehen, die von den Infrarotstrahlen nicht erreicht werden. In diesem Fall sollten Sie Infrarotheizungen an gegenüberliegenden Wänden installieren, die den Raum aus unterschiedlichen Richtungen gleichmäßig erwärmen.

Herkömmliche Konvektionsheizungen wärmen die Luft auf. Die warme Luft steigt vom Heizkörper aus nach oben auf, verdrängt an der Zimmerdecke die kalte Luft, welche absinkt und von dem Heizkörper aufgewärmt wird. Dabei ist die Luft ständig in Bewegung und der Raum wird quasi von oben nach unten erwärmt. Das hat zwei unerwünschte Konsequenzen:

  1. Die Luftverwirbelung setzt Staub und Pollen in Bewegung. Allergiker und Asthmatiker könnten darunter leiden.
  2. An der Decke wird es schneller warm als auf dem Boden. Ihr Kopf wird warm, wenn Ihre Füße noch kalt sind.

Diese Probleme treten beim Heizen mit Infrarotheizungen nicht auf. Im Gegensatz zu herkömmlichen Heizkörpern und Heizstrahlern entstehen durch Infrarotstrahlen keine Luftverwirbelungen. Somit wird auch kein Staub in Bewegung gesetzt, was Allergikern und Asthmatikern zugute kommt. Die Infrarotstrahlen erwärmen alle Wände und Gegenstände in ihrem Strahlungsbereich gleichmäßig. Kopf und Füße werden gleichzeitig und gleichmäßig erwärmt, sofern sie sich im Strahlungsbereich befinden.

Spiegelheizungen sind wartungsfrei. Es reicht aus, regelmäßig die Zahnpastaflecken von der Spiegelfläche abzuwischen. Für die Installation braucht es kein Fachpersonal. Etwas handwerkliches Geschick reicht in der Regel aus. Eine Spiegelheizung zu installieren ist vergleichbar mit der Wandmontage eines Fernsehers. Den meisten Modellen liegt eine Bohrschablone bei.

Ein kleiner Nachteil ist, dass zum Betrieb eines Heizspiegels eine Steckdose beziehungsweise ein Stromanschluss vorhanden sein muss. Beachten Sie bitte außerdem, dass die Oberfläche einer Infrarot Spiegelheizung bis zu 100 °C warm wird. Installieren Sie einen solchen Spiegel am besten außerhalb der Reichweite kleiner Kinder und Ihrer Haustiere.

Worauf Sie beim Kauf einer Infrarot Spiegelheizung achten sollten

Bei der Auswahl einer Infrarot Spiegelheizung stehen zwei Kriterien im Vordergrund:

  1. die Optik und
  2. die Heizleistung.

Das Gerät soll schließlich gut aussehen, sich nahtlos in Ihr Zimmer einfügen und es ausreichend beheizen.

Möchten Sie einen vorhandenen Badezimmerspiegel durch eine Spiegelheizung ersetzen, sind Sie bei der Auswahl meist etwas eingeschränkter, als wenn Sie Ihr Badezimmer komplett neu planen oder einen Spiegel in Ihrem Schlafzimmer aufhängen möchten. Die Spiegelheizung muss schließlich von der Größe her an den Platz des alten Spiegels passen.

Infrarot Spiegelheizungen werden meist in den gängigen Spiegelmaßen gefertigt. Sie finden bestimmt eine Spiegelheizung, mit der Sie Ihren vorhandenen Badezimmerspiegel ersetzen können. Und wenn Sie umziehen oder umbauen, nehmen Sie die Spiegelheizung einfach in Ihr neues Bad mit.

Spiegelheizungen werden mit oder ohne Rahmen angeboten. Zur Wahl stehen Aluminium, Massivholz und Stilrahmen.

Im Vergleich zu einem herkömmlichen Spiegel ist die Spiegelfläche eines Infrarotspiegels etwas dunkler. Die Vorderseite eines Infrarotspiegels wird im Betrieb bis zu 100 °C warm. Das stellt besondere Ansprüche an die Spiegelfläche, da diese den hohen Temperaturen standhalten muss. In einem gut beleuchteten Raum fällt das allerdings kaum auf.

Eine gute Spiegelheizung erkennen Sie an der gleichmäßigen Oberflächentemperatur. Infrarotspiegel, die an den Seiten der Spiegelfläche niedrigere Temperaturen als in der Mitte erreichen, haben eine schlechtere Energieeffizienz als Modelle, deren gesamte Oberfläche gleichmäßig heiß wird.

Größe und Heizleistung von Heizspiegeln stehen in einem proportionalen Verhältnis zueinander. Je größer der Spiegel, desto höher ist in der Regel auch dessen Heizleistung. Dass der Spiegel die richtige Größe hat ist also nicht nur wichtig, damit Sie möglichst viel von Ihrem schönen Körper darin betrachten können. Es zählt auch, dass dessen Heizleistung zur Raumgröße passt.

Bauen Sie bei der Berechnung der benötigten Heizleistung immer einen Puffer in Höhe von mindestens zehn Prozent ein. Eine Heizung mit zu viel Watt können Sie mit einem Thermostat herunterregulieren, wenn es Ihnen zu warm wird. Ein Mehr an Leistung hat zudem den Vorteil, dass der Raum schneller warm wird. 800 Watt heizen Ihr Badezimmer schneller auf als 400. Entsprechend später können Sie die Infrarotheizung einschalten und früher ausschalten. Sie verbraucht so nicht unbedingt mehr Strom als ein unterdimensioniertes Modell, das vielleicht durchgängig laufen muss, um die Wunschtemperatur zu erreichen und zu halten.

Welche Heizleistung Sie benötigen, hängt davon ab, ob Sie die Spiegelheizung als Haupt- oder als Zusatzheizung verwenden möchten oder lediglich einen Badezimmerspiegel suchen, der nicht beschlägt und vor dem es Ihnen beim Zähneputzen schön warm wird.

Wenn Sie die Infrarot Spiegelheizung als Hauptheizung im Bad, Arbeitszimmer, Hobbyraum, etc. nutzen möchten, benötigen Sie für einen durchschnittlich gedämmten Raum mit einer Deckenhöhe von 2,5 m und einer Außenwand eine Heizleistung von 70 Watt pro Quadratmeter. Bei zwei Außenwänden sollten es 80 Watt pro Quadratmeter sein, bei dreien 90. Je schlechter der Raum gedämmt ist, desto mehr Heizleistung sollte es sein.

Da es im Bad gerne etwas wärmer sein darf, sollten Sie für diesen Raum etwas mehr Heizleistung einkalkulieren. Als Faustregel gilt eine zusätzliche Heizleistung von 30 Prozent gegenüber anderen Räumen. Für ein zehn Quadratmeter großes Badezimmer mit einer Außenwand benötigen Sie also eine Infrarot Spiegelheizung mit 900 bis 1000 Watt Heizleistung.

Möchten Sie die Infrarot Spiegelheizung als Zusatzheizung im Esszimmer, Bad oder Ankleidezimmer nutzen, reicht ein Modell mit weniger Heizleistung aus. In diesem Fall sollten Sie pro Quadratmeter Raumfläche mit einer Heizleistung von 40 bis 60 Watt rechnen.

Je besser Ihre Räume isoliert sind, desto weniger Heizleistung benötigen Sie. Um ein zehn Quadratmeter großes Zimmer aufzuheizen, sollte Ihre Infrarot Spiegelheizung je nach Anzahl der Außenwände also 400 bis 600 Watt leisten können.

Bei einer Spiegelheizung als Zusatzheizung kommt es eher auf die Größe des Spiegels und dessen Platzierung an, als auf die tatsächliche Heizleistung. Achten Sie darauf, dass der Bereich, in dem Sie sich aufhalten, möglichst voll angestrahlt wird. Im Esszimmer sollten Sie den Spiegel also so aufhängen, dass Sie beim Essen möglichst direkt vor der Spiegelfläche sitzen. Wählen Sie dazu einen Spiegel, der die gesamte Breite Ihres Esstisches abdeckt, damit Ihnen und Ihrer Familie beim gemeinsamen Mahl gleichmäßig wohlig warm wird.

Wenn Sie möchten, dass der Badezimmerspiegel nicht beschlägt und Sie es beim Zähneputzen und Rasieren vor dem Spiegel schön warm haben wollen, die Infrarotheizung aber nicht dazu nutzen möchten, den Raum aufzuheizen, reicht schon eine Heizleistung von 250 bis 400 Watt aus.

Nahezu unverzichtbar für den Betrieb einer Infrarot Spiegelheizung ist ein Thermostat. Viele Spiegelheizungen verfügen nicht einmal über einen Ein-Aus-Schalter. Um die Raumtemperatur regulieren oder individuelle Heizperioden festlegen zu können, müssen Sie ein Thermostat zwischen Heizung und Stromquelle schalten.

Wenn Sie noch kein Thermostat in dem gewünschten Zimmer installiert haben, reicht für die meisten Anforderungen an eine Spiegelheizung ein einfaches Steckdosenthermostat oder ein günstiges Funkthermostat aus. Das Thermostat wird einfach zwischen Steckdose und Stromanschluss des Spiegels gesteckt. Es ist also sehr einfach zu installieren und kostet wenig. Bei einem Steckdosenthermostat stellen Sie die gewünschte Temperatur und die gewünschten Heizintervalle direkt am Gerät ein, bei einem Funkthermostat am mitgelieferten Sender, den Sie frei im Raum positionieren können.

Das Thermostat schaltet das Heizelement im Spiegel dann selbsttätig ein und aus, wenn die einprogrammierte Temperatur unter- oder überschritten wird oder die Heizperiode beginnt oder endet.

Wenn Sie die Spiegelheizung als Hauptheizung nutzen, ist ein Thermostat unerlässlich, um die Raumtemperatur konstant auf einem bestimmten Wert zu halten. Dieser kann ruhig etwas niedriger sein als gewünscht. Da Infrarotstrahlen sehr schnell wirken, können Sie das Zimmer kurz vor Ihrem Betreten die letzten paar Grad Celsius, die zu Ihrem Wohlempfinden fehlen, aufheizen lassen. Das geht schnell und spart Strom.

Für den Einsatz im Bad nutzen Sie am besten die Zeitsteuerung im Thermostat und lassen das Bad nur am Morgen und Abend auf Ihre Wohlfühltemperatur heizen. Einen Raum, den Sie nur kurz nutzen und dann auch meist direkt vor dem Spiegel stehen, müssen Sie nicht konstant warm halten. So haben Sie es am Morgen und Abend im Bad schön warm, ohne dass der Spiegel während Ihrer Abwesenheit unnötig heizt und Strom verbraucht.

Möchten Sie die Infrarotheizung lediglich als Zusatzheizung nutzen, reicht natürlich ein niedrigerer Wert. Verfügt Ihre Infrarotheizung über ein Thermostat, können Sie die Heizleistung nach Bedarf nach unten regulieren und so Stromkosten sparen.

TecTake 800401 Spiegel Infrarotheizung Rückseite mit Wandhalterung

*Die Rückseite der TecTake 800401 Spiegel Infrarotheizung. Gut zu erkennen ist die Wandhalterung. | Bildquelle: amazon*

Die Montage einer Infrarot Spiegelheizung ist recht einfach und selbst für weniger geübte Handwerker zu bewerkstelligen. Die meisten Modelle werden mittels einer Wandhalterung an der Wand befestigt oder wie ein Bilderrahmen an Haken aufgehängt. Eine passende Bohrschablone erleichtert das Ausmessen. Viele Infrarot Spiegelheizungen können Sie wahlweise senkrecht oder waagerecht aufhängen. Hängt die Heizung an der Wand, müssen Sie nur noch den Stecker in die Steckdose stecken. Dazu benötigen Sie natürlich eine 230-Volt-Steckdose in der Nähe des Spiegels und der Spiegel sollte ein entsprechend langes Netzkabel haben.

Wenn Sie den Heizspiegel in Ihrem Badezimmer aufhängen möchten, müssen Sie ein Modell wählen, das für Feuchträume geeignet ist. Achten Sie auf die IP-Schutzklasse des Geräts. Ist die zweite Ziffer eine 4 oder höher, ist der Spiegel mindestens gegen Spritzwasser aus allen Richtungen geschützt.

Ein integrierter Überhitzungsschutz sorgt dafür, dass sich die Elektronik selbsttätig abschaltet, wenn der Spiegel zu überhitzen droht.

Die Heizleistung des Spiegels bestimmt die Heizkosten im laufenden Betrieb. Die Heizkosten berechnen sich nach der Formel

Heizleistung (in kWh) mal Strompreis (in EUR/kWh).

Bei einer Heizleistung von 400 Watt (also 0,4 kWh) und einem Strompreis von 30 Cent pro kWh ergeben sich Heizkosten von 12 Cent pro Stunde.

Mit Strom zu heizen ist teurer als das Heizen mit Öl oder Gas. Allerdings benötigt eine Infrarot Spiegelheizung keine Vorlaufzeit, bis Sie wohlige Wärme genießen können, während Sie vor dem Spiegel stehen.

Bei der Nutzung als Zusatzheizung läuft der Heizspiegel in den meisten Haushalten nur wenige Stunden am Tag. Als Badezimmerspiegel nur morgens und abends jeweils ein bis zwei Stunden und im Hobbyraum, im Gartenhaus oder im Arbeitszimmer auch nur bei Bedarf und meist nur in den kalten Monaten.

Nutzen Sie den Spiegel als alleinige Heizung, sollten Sie mit einer Betriebszeit von fünf bis sieben Stunden rechnen, die das Gerät pro Wintertag eingeschaltet sein muss, um die gewünschte Zimmertemperatur zu erreichen und zu halten.

Beziehen Sie Ihren Strom aus erneuerbaren Energien oder haben sogar selbst eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, können Sie die Wärme aus Ihrer Spiegel Infrarotheizung mit einem noch besseren Gefühl genießen und machen sich unabhängiger von den Öl- und Gaspreisen.

Die Reichweite der Infrarotstrahlen beträgt ca. drei bis vier Meter. Kleinere Modelle liegen etwas darunter. Für ein Badezimmer reicht das meist aus. Erst recht, wenn Sie den Spiegel über Ihr Waschbecken hängen und direkt davor stehen.

Möchten Sie hingegen ein großes Zimmer in der Übergangszeit nur durch Infrarot heizen, dessen Wände mehrere Meter weit auseinander liegen, sollten Sie statt einer großen Spiegelheizung lieber mehrere kleinere einsetzen. Statt einer Heizung mit 900 Watt könnten Sie zwei Modelle mit jeweils 500 Watt an gegenüberliegenden Wänden aufhängen. Die Leistung beider Heizspiegel liegt dann mit 1000 Watt zwar etwas höher. Der Stromverbrauch muss dadurch aber nicht unbedingt ansteigen, weil zwei Heizungen den Raum schneller aufheizen und entsprechend schneller abschalten können. Außerdem gibt die insgesamt größere Oberfläche der zwei Heizelemente mehr Infrarotstrahlen ab und durch die zwei Heizungen wird die Wärme im Raum besser verteilt. Es entsteht eine gleichmäßigere und angenehmere Wärme, statt eines heißen Bereichs in der Nähe des Spiegels und kälteren Zonen auf der anderen Seite des Raumes. Durch die niedrigeren Stromkosten können Sie die höheren Anschaffungskosten für zwei Spiegel über die Nutzungszeit wieder reinholen.