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Beheizbare Weste: Heizwesten für Damen und Herren


Beheizbare Weste aus Fleece von Alpenheat

*Eine beheizbare Weste aus Fleece des Herstellers Alpenheat | Bildquelle: amazon*

Eine beheizbare Weste ist das ideale Kleidungsstück für alle, die an kalten Tagen viel draußen sind.

Ob beim Gassigehen mit dem Hund, auf dem Bau, beim Angeln, auf der Jagd, beim Fahrrad- oder Motorradfahren, auf dem Wochenmarkt, im Kühlhaus oder einfach beim Spazierengehen: Irgendwann hilft auch warme Kleidung nicht mehr gegen die Kälte, vor allem wenn man sich nicht die ganze Zeit bewegt. In diesem Fall sorgt eine Heizweste für angenehme Wärme und ein wohliges Gefühl.

Natürlich können Sie eine beheizte Weste auch im Haus tragen. Wer in den ersten kühlen Tagen im Herbst noch nicht die Zentralheizung einschalten will profitiert ebenso von der Heizfunktion der Weste, wie alle, die im Büro frösteln, aber nicht einfach die Heizung aufdrehen können.

Beheizbare Westen im Überblick

Vorteile einer Heizweste

Wenn Sie sich bei Kälte aus eigener Kraft bewegen, reicht bis zu bestimmten Temperaturen warme Kleidung als Schutz vor Unterkühlung aus. Durch die Bewegung produziert Ihr Körper Wärme. Ein dicker Pullover und eine warme Winterjacke sorgen dafür, dass die Körperwärme nicht so schnell verfliegt.

Es kann jedoch auch vorkommen, dass Ihr Körper nicht genug Wärme produziert und Sie trotz warmer Kleidung frieren. Meist liegt das entweder daran, dass

  1. es sehr kalt ist, etwa bei Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt oder bei der Arbeit ihm Kühlhaus oder
  2. Sie sich nicht ausreichend bewegen, etwa beim Angeln, auf der Jagd oder bei der Winterausfahrt mit dem Motorrad.

Eine beheizte Weste speichert nicht nur Ihre Körperwärme, sie führt auch Wärme von außen zu. Als würden Sie eine kleine Heizung am Körper tragen, wärmt Sie die Weste, selbst wenn Sie sich nicht bewegen und selbst kaum Wärme produzieren.

Doch nicht nur gegenüber herkömmlicher warmer Kleidung sind Heizwesten im Vorteil. Im Gegensatz zu einer beheizbaren Jacke können Sie über einer Heizweste noch weitere Schichten Kleidung tragen. Bei Bedarf ziehen Sie die obersten Schichten aus und werden trotzdem von der Weste weiterhin gut gewärmt.

Dieser Fall tritt beispielsweise häufig bei der Jagd auf. Während des Ansitzens wartet der Jäger teilweise mehrere Stunden nahezu regungslos auf dem Hochsitz auf das Wild. Über der Heizweste trägt er zusätzlich mehrere Schichten warme Kleidung, um es sich auf der windigen und kalten Kanzel warm und wohlig zu gestalten. Ist das Wild erlegt, muss es geborgen und ausgenommen werden. Bei dieser körperlich anstrengenderen Arbeit benötigt der Jäger Bewegungsfreiheit. Eine Heizweste erlaubt es ihm, einige Schichten seiner Oberbekleidung abzulegen und trotzdem nicht auszukühlen.

Die meisten beheizbaren Westen sind so geschnitten, dass sie von Männern und Frauen gleichermaßen getragen werden können. Modelle speziell für Damen sind meist etwas taillierter geschnitten, unterscheiden sich in ihrer Funktionsweise jedoch in der Regel nicht von Modellen für Männer oder in unisex.

Wird die Weste über einem T-Shirt getragen, ist die Wärme nahezu unmittelbar nach dem Einschalten der Heizfunktion zu spüren. Mit einer Heizweste können Sie kältebedingten Verspannungen vorbeugen. Wenn Sie sich gerne eine Wärmflasche oder ein Körnerkissen auf Ihren verspannten Nacken legen, werden Sie an einer Heizweste Ihre Freude haben. Auch wenn Sie an Rückenschmerzen leiden, kann die Weste Ihnen Linderung verschaffen.

Einsatzgebiete für eine beheizbare Weste

Dünne, unter einem Pullover getragene Heizwesten, fallen kaum auf. Diese Westen können Sie nahezu überall tragen, wo es Ihnen fröstelt. Es gibt unzählige Einsatzgebiete für eine beheizbare Weste. Generell bietet sich ein solches Kleidungsstück bei allen bewegungsarmen Aktivitäten in kühler Umgebung an.

Im Folgenden finden Sie einige Beispiele:

  • Im Stadion als Zuschauer oder als Trainer
  • Beim gemütlichen Spaziergang
  • Beim Gassigehen mit dem Hund
  • Beim Reiten
  • Beim Golf
  • Auf dem Wochenmarkt/Weihnachtsmarkt/Flohmarkt
  • Beim Innenstadtbummel am Sonntag
  • Beim Radfahren/Motorradfahren
  • Beim Angeln
  • Auf der Jagd/beim Winteransitz/bei der Drückjagd
  • Beim Nordic Walking
  • Beim Skifahren
  • Beim Geo Caching
  • Als Rollstuhlfahrer
  • Bei der Gartenarbeit
  • Auf der Baustelle
  • Im Büro
  • Im Herbst, wenn die Zentralheizung noch nicht eingeschaltet ist
  • Im Gartenhaus/Schrebergarten

Darüber hinaus berichten Schmerzpatienten von einer Linderung Ihrer Symptome durch die gezielte Anwendung von Wärme auf schmerzenden Körperstellen.

Wie Sie die richtige Heizweste finden

Heizwesten können auf zwei unterschiedliche Weisen getragen werden:

  1. Als zweite Schicht, direkt über einem T-Shirt, aber unter einem Pullover und/oder einer Jacke.
  2. Als oberste Schicht über Hemd und Pullover.

Es gibt jedoch auch Spezialisten.

Heizwesten, die generell als zweite Schicht getragen werden, sind besonders dünn. Sie liegen eng an, sollten aber trotzdem nie direkt auf der Heut getragen werden. Das kann schnell zu warm werden. Außerdem geht der Schweiß dann direkt in die Weste. Da die Heizweste unter einem Pullover oder einer Jacke getragen wird, ist sie nicht der Witterung oder anderen äußeren Einflüssen ausgesetzt.

Im Gegensatz zu Heizwesten, die als oberste Schicht getragen werden. Diese Modelle sind meist deutlich dicker und nach außen hin besser gegen Wind und Regen geschützt. Als Außenmaterial haben diese Westen meist eine Softshelloberfläche oder eine Schicht aus Fleece, Nylon oder Polyester.

Eine Softshelloberfläche schützt gut vor Wind und Regen, ist aber nicht besonders robust. Diese Westen sind her zum Wandern, für den Flohmarkt oder das Stadion gedacht. Für den Einsatz auf dem Bau, in der Garage, im Garten oder im Wald bietet sich eine eher reißfestes Obermaterial wie Nylon oder Polyester an.

Bei vielen Kunden hat es sich bewährt, eine dünne, möglichst eng anliegende Heizweste zu kaufen und diese körpernah über einem T-Shirt zu tragen. So wird die Wärme am besten auf den Körper übertragen. Wird die Weste über einem Pullover oder gar einer Jacke getragen, müssen diese zusätzlichen Schichten von der Weste mit aufgeheizt werden, bis die Wärme am Körper ankommt.

Je besser Sie die Wärme der Weste spüren, desto geringer können Sie die Heizstufe einstellen. Und je geringer die Heizstufe, desto länger hält der Akku. Wenn Sie eine sehr schmale Statur haben und keine eng anliegende Weste finden, können Sie zusätzlich ein eng anliegendes T-Shirt über der Weste tragen. Das enge Shirt drückt die Weste dann an Ihren Körper.

Die Funktionsweise einer beheizten Weste

Zwischen den äußeren und inneren Schichten einer Heizweste sind dünne Heizdrähte vernäht.

Diese Heizdrähte befinden sich in speziellen Heizzonen. Die Heizzonen liegen je nach Modell auf der Rückseite der Weste meist im Nacken-, Rücken- und Lendenbereich. Auf der Vorderseite befinden sich bei vielen Modellen Heizzonen im Brust- oder Bauchbereich und in den Einschubtaschen an den Seiten, um die Hände wärmen zu können.

Die Heizdrähte werden mit Strom betrieben. Dieser Strom kommt entweder aus einem mitgelieferten Akku, aus Batterien oder einer Powerbank. Manche speziell auf Winterausfahrten auf dem Motorrad zugeschnittenen Westen können Sie auch an einem 12-Volt-Anschluss betreiben.

Die Stromquelle wird mittels eines Kabels an die Weste angeschlossen. Dieses Kabel endet meist in einer der Seitentaschen, sodass Sie den Akku bequem in der Jackentasche transportieren können.

Die gewünschte Temperatur können Sie meist in mehreren Stufen einstellen. Dazu drücken Sie einfach auf einen Knopf, der sich je nach Weste entweder auf dem Akkupack befindet oder an anderer Stelle eingenäht ist. Einige Westen können Sie auch mittels einer App über Ihr Smartphone steuern.

Worauf Sie beim Kauf einer Heizweste achten sollten

Ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl der richtigen Heizweste ist natürlich die Größe. Darüber hinaus spielen die Passform und der Tragekomfort eine große Rolle.

Sie sollten sich in der Weste wohlfühlen und gut bewegen können. Dabei sollte die Weste, ganz gleich, ob Sie sie unter oder über der Kleidung tragen, möglichst eng anliegen. So stellen Sie sicher, dass möglichst viel Wärme direkt auf Ihren Körper übertragen wird. Die Bewegungsfreiheit ist in den meisten Westen bauartbedingt sehr gut. Es sind keine Ärmel dran, die bei Überkopfarbeiten stören oder die Weste unten hochziehen könnten, wie man es von Jacken kennt.

Wenn Sie die Weste häufig im Sitzen, etwa beim Reiten, Radfahren oder Ansitzen auf der Jagd tragen möchten, ist es enorm praktisch wenn sie über einen Reißverschluss verfügt, der auch von unten geöffnet werden kann. So rutscht die Weste im Sitzen nicht hoch und eng im Bauchbereich nicht ein.

Einige Westen verfügen über an den Seiten liegende Reißverschlüsse. Mit diesen lässt sich der Umfang der Weste einstellen. Das ist enorm praktisch, wenn Sie Ihre Heizweste mal unter und mal über der Kleidung tragen möchten.

Neben der Passform trägt auch das Gewicht der Weste maßgeblich zum Tragekomfort bei. Das Gewicht der meisten Westen liegt zwischen 350 und 600 Gramm. Dazu kommen 100 bis 400 Gramm für den Akku oder die Powerbank. Wem das viel erscheint, der muss bedenken, dass mit einer Heizweste in der Regel auf ein bis zwei Schichten Kleidung verzichtet werden kann. Mit einer Weste statt zwei dicken Wollpullovern sparen Sie im Zweifelsfall also noch Gewicht ein.

Natürlich spielt auch die Haltbarkeit der Weste eine große Rolle. Wenn Sie die Weste bei der Gartenarbeit, auf dem Bau oder auf der Jagd als oberste Schicht tragen möchten, achten Sie bitte darauf, dass das Obermaterial abriebfest und robust ist. Dieser Faktor spielt natürlich keine Rolle, wenn Sie ohnehin immer etwas über der Weste tragen.

Die Lage der Heizelemente ist ebenso entscheidend wie die Heiztemperatur und die Heizdauer.

Die Heizelemente sollten dort verlaufen, wo es Ihnen am angenehmsten erscheint. Wichtig sind Heizelemente an den Stellen, wo Verspannungen durch Kälte entstehen oder sich Kälte besonders unangenehm anfühlt. Viele Kunden bevorzugen Heizpads im Schulter- und Nackenbereich, direkt gefolgt von Heizpads im Bereich der Nieren. Wenn Ihre Weste über Heizpads im Bereich des unteren Rückens und der Nieren verfügt, sollte die Weste an diesen Stellen eng anliegen und entsprechend geschnitten sein.

Beheizte Einschubtaschen sind praktisch, wenn Sie die Weste als äußerste Schicht tragen. Tragen Sie die Weste unter einem Pullover, kommen Sie mit den Händen ohnehin nicht in die Taschen oder sehen dabei ziemlich eigenartig aus. Als Verkäufer auf dem Flo- oder Wochenmarkt könnte dies zu sinkendem Umsatz führen.

Heiztemperatur und Heizdauer hängen bei allen Westen zusammen. Je stärker geheizt werden soll, desto schneller ist der Akku leer. Je feiner Sie die Temperatur einstellen können, desto besser. Meist lassen sich drei Heizstufen wählen. Die Heizstufen unterscheiden sich je nach Weste stark. Manche Modelle lassen sich im Bereich von 25 bis 45 Grad Celsius beheizen, andere fangen bei 45 Grad Celsius an und beizen bis zu 65 Grad Celsius. Bitte beachten Sie, dass eine Weste, die unter der Kleidung getragen wird, deutlich weniger stark heizen muss als eine, die über der Kleidung getragen wird.

Die Heizdauer auf kleinster und größter Stufe unterscheidet sich je nach Heizweste stark voneinander. Westen mit mitgeliefertem Akku halten meist bis zu acht Stunden auf kleinster Stufe durch. Für längere Touren ist es praktisch, wenn der Akku austauschbar ist und Zusatzakkus vom Hersteller einzeln verkauft werden. Der Akku sollte zudem schnell aufgeladen werden können, möglichst klein und leicht sein und nicht auftragen. Ein schönes Feature ist es, wenn sich der Ladezustand des Akkus ablesen lässt.

Viele günstige Heizwesten werden ohne Akku angeboten. Diese Modelle verfügen über einen USB-Anschluss und können mit handelsüblichen Powerbanks betrieben werden. Das ist enorm praktisch, da Sie nicht auf teure Spezialakkus der Hersteller angewiesen sind und die Größe und Kapazität der Powerbank frei nach Ihren Wünschen auswählen können.

Das Einstellen der Heizstufen sollte auch mit kalten Fingern oder Handschuhen gut möglich sein. Dazu sollten Sie die Knöpfe leicht erreichen können, auch wenn Sie die Weste unter einem Pullover tragen. Praktisch ist, wenn die Steuerung per App mit dem Smartphone oder über eine mitgelieferte Fernsteuerung funktioniert.

Die Weste sollte in der Waschmaschine gewaschen werden können. Das Material sollte wasserabweisend und atmungsaktiv sein. Als Innenfutter bieten sich weiches Fleece, Daunen oder Polyester an. Außen darf es gerne eine Softshelloberfläche, Fleece oder Nylon sein.

Wie Sie Ihre beheizte Weste waschen

Die meisten Heizwesten dürfen bei 30 Grad Celsius in die Waschmaschine. Andere sind nur auf Handwäsche ausgelegt. Bitte beachten Sie hierzu an die Angaben des Herstellers.

Wichtig ist, dass Sie vor der Wäsche den Akku oder die Powerbank Ihrer Heizweste entfernen. Falls vorhanden, stecken Sie vor dem Waschen die Schutzhülle über den Stromstecker in Ihrer Weste, damit dieser nicht nass wird.

Nach dem Waschen dürfen Sie Ihre Heizweste in der Regel nicht in den Trockner stecken. Zum Trocknen hängen Sie die Weste am besten an einen gut belüfteten Ort und lassen sie an der Luft trocknen.